Author : Anne

Bögen um Menschen machen. Nicht berühren. Nicht anschauen. Das auch nicht. Nicht niesen. Nicht lachen.

An Mundschutz denken wir. Sprechen darüber zu Hause. Josefs Kiste ausgepackt. Gefunden. Welche gefunden. Abgelaufen 06-2016. Nie gebraucht für Josef. Nun. Nun sind sie da.

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Plötzlich. Alle sind die Anderen. Wir sind alle die Anderen. Denen was passiert. Die in einen Zustand geraten.

Die Welt aus den Fugen. Plötzlich ist alles anders. Das kenne ich doch. Ich kenne doch dieses Gefühl.

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Ich schreibe meiner Freundin eine Nachricht. Ich denke an dich, schreibe ich.

Ich habe keine Angst. Die Angst. Wo ist sie nur? Hast du sie mitgenommen, mein Josef?

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Laura saß im selben Abteil. Erst jetzt entdecke ich sie. Ich berühre sie am Rücken.

Sie ist mir sehr nah. Ganz nah. Laura und ihre Tochter. Damals haben wir uns geschrieben. Ich durfte sie kennenlernen. Ihre Tochter. Durch ihre Worte. Ihre Gefühle zu ihr. Dafür bin ich dankbar. Sehr dankbar.

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Gedanken zu einem Dialogforum im Familienministerium

Anne hat am 11.2.2020 an einer Veranstaltung im BMFSFJ anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit teilgenommen, hat im Podium diskutiert und ihre Gedanken dazu aufgeschrieben.

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Lange bin ich wach. Lange schon.

Wir sitzen dort. Verstehen uns nicht. Sind leise. Das Meer rauscht in uns. Wie dein Atem, Josef. Wie dein Atem. Wir versuchen, eine Kerze anzuzünden. Schaffen es. Irgendwie.

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